Heute haben wir einen neuen Link auf unsere Homepage gesetzt.
Wir hoffen, damit Interesse für das Dog Rescue Center auf Koh Samui zu wecken.
Dort kümmern sich seit 10 Jahren Brigitte Gomm und ihr Mann zusammen mit einigen angestellten Thais, sowie vielen internationalen, ehrenamtlichen Helfern um die Hunde auf der thailändischen Urlaubsinsel.
Die Einstellung der Thais zu ihren Hunden ist mit unserer nicht zu vergleichen. Überall in Thailand leben wilde Hunde, manchmal werden sie von der Bevölkerung gefüttert, ansonsten ernähren sie sich von Abfällen. Um kranke oder verletzte Tiere kümmert sich keiner. Man kann erbärmliche Gestalten in den Straßen und an den Tempeln finden.
Auch auf den Urlaubsinseln findet man sie oft in der Umgebung der Hotels, wo sie von den Touristen durchgefüttert werden. Da sie sich unkontrolliert vermehren und dadurch immer zahlreicher werden, greifen die Behörden immer wieder zu sehr drastischen Maßnahmen. Es werden Giftköder ausgelegt und viele Hunde verenden qualvoll. Sie werden am nächsten Tag eingesammelt, was das Problem aber nicht löst, ein paar Monate später sind dafür andere da.
Das Samui Dog Center hat sich zum Ziel gesetzt, die Hunde auf Koh Samui zu kastrieren, zu impfen, zu entwurmen und medizinisch zu versorgen . Bis zur Gründung der Aufnahmestation gab es keinerlei tierärzliche Versorgung. Tiere mit Erkrankungen, Bissverletzungen und nach Unfällen starben oft qualvoll. Das hat sich geändert. Heute können verletzte und kranke Hunde und Katzen in das Dog Rescue Center gebracht werden, wo sie kostenlos versorgt und gesund gepflegt werden. Viele finden dort vorübergehend, oder auch ständig eine Heimat. Helfer sind täglich unterwegs um nach verletzten und kranken Tieren Ausschau zu halten. Außerdem werden täglich Kastrationen durchgeführt.
Einige Tiere konnten sogar schon in andere Länder vermittelt werden.
Vieles wurde schon durch den unermüdlichen Einsatz der zahlreichen Helfer erreicht, vieles gibt es noch zu tun! Die Kosten werden ausschließlich durch Spenden getragen.
Vielleicht findet sich ja auch unter den Bernerfreunden der eine oder andere Spender, Helfer oder Pate?